Dass Fuerteventura nicht nur eine Mondlandschaft bietet, möchten wir Ihnen mit unserer Inselrundfahrt zeigen und Ihnen Insidertipps für gelungene Ausflüge in das Inselinnere geben. Wie Sie sicherlich wissen, ist Fuerteventura wegen der einmalig schönen Strände eigentlich eine reine Badeinsel, daher gibt es auch nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten; die wenigen sind aber umso Sehenswerter.
Ähnliche Inselrundfahrten auf Fuerteventura werden meistens auch von den Reiseveranstaltern oder in den Hotels angeboten. Der Nachteil ist jedoch dann, dass Sie wenig flexibel sind. Daher empfehlen wir Ihnen diese individuelle Inselrundfahrt mit dem Mietwagen. Für unsere Inselrundfahrt sollten Sie einen ganzen Urlaubstag einplanen und auch morgens zeitig losfahren, um genügend Zeit zu haben, sich alle Sehenswürdigkeiten in Ruhe und ohne Hektik ansehen zu können.

Start der Inselrundfahrt in Jandia

Inselrundfahrt Fuerteventura

Inselrundfahrt Fuerteventura

Die meisten deutschen Urlauber verbringen Ihren Urlaub im Süden von Fuerteventura, daher starten wir in Jandia bzw. Morro Jable unseren Ausflug über die Insel Fuerteventura.
Morro Jable war bis Mitte der 1960er Jahre nur ein kleines Fischerdorf, zu dem man aus dem Norden kommend, nur über eine abenteuerliche Schotterpiste gelangte. Dann begann der Bauboom auf der Halbinsel Jandia. Viele deutsche Unternehmer eröffneten hier Ihre Hotels. Der Bauboom soll, wenn man den vielen Gerüchten glauben schenken mag, im direkten Zusammenhang mit dem sagenumbobenen Gustav Winter (Villa Winter) zusammenhängen.  Jedenfalls hat es den wenigen Fischern und Ziegenhirten, die dort lebten zu einem wirtschaftlichen Wohlstand verholfen. Inzwischen haben sich Morro Jable und Jandia, die ineinander übergehen, zu dem größten und beliebtesten Feriengebiet auf Fuerteventura entwickelt.
In Jandia können Sie gleich einen ersten Stopp einlegen, auch wenn Sie vielleicht noch gar nicht losgefahren sind. Die Salzwiesen von Jandia sind ein komplexes Ökosystem und liegen direkt zwischen dem Strand und der Hauptstraße Avenida del Saladar. Das Biosphärenreservats im Süden von Jandia ist Teil des „Naturschutzgebietes Fuerteventura“.

Wir verlassen nun aber Jandia Richtung Norden, vorbei an den beliebten Stränden Playa de Matorral (Playa Jandia), Playa Esquinzo, Playa Barca bis hin nach Costa Calma. Auf der rechten Seite können Sie immer wieder den herrlichen Blick auf den Atlantik genießen. Einen kurzen Zwischenstopp für ein paar Fotos können Sie am Barranco de los Canarios machen. Dort haben Sie einen tollen Blick auf die Wanderdünen.

 

Abstecher nach Costa Calma

In Costa Calmaangekommen können Sie ja einen kleinen Abstecher in den Ort oder an den Strand machen. Allerdings gibt es in Costa Calma nicht viel zu sehen. Es ist ein geplanter Urlaubsort, der im wesentlichen nur aus Hotelanlagen besteht. Dafür ist der Strand umso schöner. Feiner goldgelber Sand und das türkisblaue Meehr laden zum relaxen ein.

 

Auf zur Westküste

In Costa Calma befinden wir uns an der schmalsten Stelle von Fuerteventura; hier ist die Insel nur 5 km breit. Wir verlassen nun aber Costa Calma an der Ostküste wieder, da wir heute noch viel vor haben und fahren in Richtung der Westküste von Fuerteventura. In Costa Calma biegen Sie links von FV-2 Richtung La Pared ab und befahren nun die FV-617.

 

Bizarre Küste in La Pared

Inselrundfahrt Fuerteventura

Inselrundfahrt Fuerteventura

Nach etwa 9 km erreichen Sie den kleinen Ort La Pared. La Pared an sich ist kein schöner Ort. Es wurde hier versucht ein neues Feriengebiet zu etablieren, was wohl misslang. La Pared sieht daher etwas runtergekommen aus. Zerschlagene Beleuchtung, vertrocknete Palmen, halbfertige Straßen prägen das Bild. Schaut man sich Bilder aus der Entstehungszeit an, sollte es wohl mal ein exklusiver Ferienort werden. (Stand 2011) In den Bungalows wohnen hauptsächlich deutsche und englische Residenten. So trostlos La Pared auch erscheinen mag, desto überwältigender ist sind die Küste und der Strand. Bizarre Felsformationen, gegen die bei Westwind bis zu 10 m hohe Wellen peitschen machen La Pared zu einem beliebten Fotomotiv.
Fall Sie in Erwägung ziehen, mal eben schnell baden zu gehen, seien Sie darauf hingewiesen, nicht zu weit hinaus zu schwimmen. Es gibt hier gefährlich Unterströmungen, die leider schon manchem Urlauber zum Verhängnis geworden sind!

 

Auf ins “Mittelgebirge” Fuerteventuras

La Pared verlassen Sie wieder in Richtung Norden und folgen weiter in der FV-617. Die Landschaft wird nun immer bergieger und noch karger. Über etliche Kilometer werden Sie nichts Aufregendes sehen, vielleicht hier und dort mal eine Herde freilebender Ziegen. einen Zwischenstopp können Sie ja vielleicht an einem der Aussichtsplätze (Mirrador) machen um ein paar Fotos von den teilweise sehr tiefen Schluchten und Tälern (Barranco) zu machen.

 

Schiffswrack “American Star”

Bis vor einigen Jahren lohnte sich noch ein Abstecher zu dem Schiffswrack des Luxusliners der “American Star”. Bei meinem letzten Besuch war allerdings nicht mehr viel zu sehen. Allerdings hängt dies auch sehr vom Wellengang ab, aber inzwischen ist die American Star fast gänzlich gesunken.  Auf der FV-617 gibt es  zwischen La Pared und Ajúy bei km 8 und km 5 (Beschilderung am Straßenrand beachten) Schotterpisten, auf denen Sie zum Schiffswrack gelangen. Achten Sie auf die Hinweisschilder, damit Sie nicht das millitärische Sperrgebiet befahren! Wie gesagt, viel zu sehen  gibt es vom Wrack nicht mehr.

Die Qual der Wahl – zum Ersten

Kurz bevor Sie den Ort Pajara erreichen müssen Sie sich entscheiden entweder FV-617 nach Pajara zu nehmen oder nach Ajuy zu fahren. Ich empfehle Ihnen aber auf jeden Fall die Höhlen von Ajuy zu besichtigen. Darum biegen wir nun links auf die FV-621 ab und folgen den Schildern nach Ajuy.

 

Die Höhlen von Ajuy

Inselrundfahrt Fuerteventura

Inselrundfahrt Fuerteventura

Die Straße nach Ajuy ist entgegen vieler Aussagen von Reiseführern gut befahrbar. Die Straße ist zwar eng und es geht in vielen Serpentienen über das Gebirge, aber dennoch müssen Sie sich keine Sorgen machen. Nach etwa 10 km über abenteuerliche Bergstraßen mit vielen Serpentien erreichen Sie Ajuy. Der kleine Fischerort wirkt sehr verschlafen. Direkt am Strand gibt es einen Parkplatz und ein ausgezeichnetes Restaurant, das leckere Fischgerichte serviert. Vielleicht mögen Sie ja dort Ihr Mittagessen einnehmen. Der Strand von Ajuy ist pechschwarz und liegt in einer Bucht aus bizarrenn Felsformationen. Das Highlight in Ajuy sind die bis zu 600 m in die Felsen hineinreichenden Höhlen von Ajuy. Am Strand begeben Sie sich nach links. Nach einem kurzen Fußweg von ca. 15 min über das Kliff von Ajuy erreichen Sie über eine Steile Treppe, die zum Strand herabführt die Höhlen von Ajuy. Die Höhlen entstanden durch eine große Luftblase in der vulkanischen Magma. Angeblich sollten die Höhlen im 2. Weltkrieg der deutschen Marine als U-Boot Stützpunkt gedient haben.

Pajara

Inselrundfahrt Fuerteventura

Inselrundfahrt Fuerteventura

Fühlen Sie sich nun wie ein Höhlenforscher? Nach diesem erlebenswerten Abenteuer fahren wir wieder zurück nach Pajara. Leider gibt es keine andere Möglichkeit, als wieder die gleiche Straße, FV-621 zurück zu fahren.
Pajara ist eine kleine grüne Oase in der vulkanischen Umgebung. Viele Blumen und Sträucher, Palmen und Rasenflächen wurden angelegt. Sehenswert ist die 1711 erbaute Kirche. Viele verschiedene Motive schmücken den Innenraum der Kirche. Die Jungfrau auf dem Altar wurde von einem wohlhabenden Auswanderer mit nach Fuerteventura gebracht und der Kirche gestiftet.
Unweit von Pajara liegt die kleine ruhige Stadt Tuineje. Im Jahr 1740 begab sich dort die Geschichte, dass 37 Bauern mit nur fünf Gewehre und verschiedenen landwirtschaftlichen Geräten gegen 50 englischen Piraten gekämpft haben sollen, die mit Gewehren und Kanonen bewaffnet waren. Die Schlacht fand am Montana de Tamacite statt und überraschenderweise gewannen die Einwohner Tuineje die Schlacht. Dreißig Piraten sollen getötet worden sein und nur fünf Einwohner sollen ihr Leben verloren haben.

 

Vega de Rio Palmas

Nach diesem kurzen Stadtrundgang verlassen Sie Pajara auf der FV-30 Richtung Betancuria. Nach etwa 10 km erreichen Sie den kleinen Ort Vega de Rio Palmas. Auf dem Weg dorthin befindet sich ein Aussichtspunkt (Mirrador) von dem Sie einen tollen Blick auf das Palmental und die Stauseen haben. Möchten Sie die Stauseen besuchen, die bei den Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel sind, müssen Sie in Vega de Rio Palmas links auf den Feldweg abbiegen. Hier finden Sie kaum Touristen, daher können Sie an dem Stausee die herrliche Natur und Stille genießen.

Mirrador Morro Velosa

Inselrundfahrt Fuerteventura

Inselrundfahrt Fuerteventura

Rio Palmas verlassen Sie in nördlicher Richtung und befahren weiterhin die FV-30. Nach einigen Kilometern achten Sie auf das Schild “Mirrador Morro Velosa“. Biegen sie dort rechts ab und gelangen Sie zu einer Schranke, an der sie ein Ticket lösen müssen. Diese kleine Investition lohnt jedoch auf dem Berggipfel auf ca. 600 m befindet sich ein Restaurant und ein toller Aussichtspunkt. Dort haben Sie einen Blick fast über die gesammte Insel Fuerteventura.

Betancuria

Inselrundfahrt Fuerteventura

Inselrundfahrt Fuerteventura

Nach einer nicht mehr allzu langen Fahrt gelangen Sie nun in die ehemalige Hauptstadt fuerteventuras, Betancuria. Fuerteventuras ehemalige Hauptstadt Betancuria liegt in einem malerischen Tal neben einem ausgetrockneten Bach, der bis zum 16. Jahrhundert floss. Gegründet wurde im Jahre 1405 von dem normannischen Eroberer Jean de Bethencourt, der dem Ort seinen Namen gab. Betancuria hat eine bedeutende Rolle in der Geschichte Fuerteventuras. Sehenswert sind die Kirche und die Handwerksmanufaktur, in der Sie den einheimischen Künstlern über die Schulter sehen können. Einen Besuch auf eine Tasse Kaffee, oder einem leckeren Essen sollten sie vielleicht dem edlen und sehr stilvollem Restaurant Santa Maria auf dem Kirchplatz abstatten. Das Restaurant serviert eine ausgezeichnete Küche und ist sehr gemütlich und rustikal eingericht und besitzt einen einmalig toll begrünten Innenhof.

La Oliva

In La Oliva angekommen besichtigen wir das „Casa de los Coroneles“ Hier hatten die Oberen des Militärs von Fuerteventura Ihren Wohnsitz. Heute befinden sich im Inneren wechselnde Ausstellungen. Auch die hübsche Kirche „Parroquiade Nuestra Seniora de Candelaria“ ist sehenswert. Diese kleine Kirche hat einen ungewöhnlichen quadratischen Glockenturm, der schon aus einiger Entfernung zu erblicken ist.

Lajares

Nach diesem kulturellen Erlebniss fahren wir weiter Richtung Corralejo, machen aber einen kurzen Abstecher links nach Lajares. Die Hauptattraktion für Sie wird in Lajares wohl das Geschäft “Artisania Lajares“ sein, in dem die handgefertigte Spitze verkauft wird. Sie können den einheimischen Frauen dabei über die Schulter sehen, wie sie Spitze herstellen. Darüberhinaus hat Lajares allerdings nichts sehenswertes zu bieten.

El Cotillo

Inselrundfahrt Fuerteventura

Inselrundfahrt Fuerteventura

Von Lajares aus lohnt die Weiterfahrt an die Nordwestküste nach El Cotillo. Im Norden des kleinen Fischerortes gibt es einige schneeweiße Strände mit vielen Lagunen. Das Wasser in den Lagunen erwärmt sich so, dass man in ihnen wie in einer Badewanne baden kann. Im süden von Cotillo befindet sich ein alten Wehrturm aus dem 17. Jahrhundert, der die Küste vor Piraten schützen sollte. Unterhalb der Klippen dehnt sich ein langer Sandstrand über einige Kilometer aus. Die Strände Playa del Águila und Playa del Castillo sind bei Surfern und Wellenreitern sehr beliebt. Es herrscht dort meistens eine frische Briese und eine ordentliche Brandung und bietet den Wassersportlern ideale Bedingungen. Den Surfern bei ihren waghalsigen Manövern zu zusehen, kann schon ziemlich interessant sein.
Aber dafür haben wir jetzt keine Zeit mehr. Wir verlassen El Cotillo über die FV-10 nach Corralejo.

Corralejo & Dünen El Jable

Dünen Corralejo - Inselrundfahrt Fuerteventura

Dünen Corralejo – Inselrundfahrt Fuerteventura

Corralejo liegt im Nordosten von Fuerteventura und ist vor allem wegen der riesigen Sanddünen bekannt. Corralejo war früher nur ein kleines Fischerdorf, bis der Tourismus Einzug hielt. Trotz der vielen Hotels und Appartementanlagen konnte sich Corralejo jedoch den Charme der früheren Zeiten erhalten. Heute ist Corralejo die zweitgrößte Ferienregion auf Fuerteventura. Im Hafen von Corralejo herrscht ein reger Fährbetrieb. Zum einen besteht die Möglichkeit, mit der Fähre nach Lanzarote überzusetzen oder mit einem Glasbodenboot die kleine, unter Naturschutz stehende Insel Lobos zu besuchen. Allerdings sind dies dann jeweils zwei extra Tagesausflüge.
In einem der Cafes am Hafen lässt sich gut eine Tasse Kaffe trinken oder Sie können eine Shoppingtour in der wirklich hübsch angelegten Hauptstraße von Corralejo unternehmen. Oder Sie besuchen den im April 2011 neu eröffneten botanischen Park, der das neue Naherholungszentrum in Corralejo ist. Auf der Promenade, die sich entlang der Küstenlinie erstreckt kann man herrlich schlendern und bummeln und sich dabei den seewind um die Nase wehen lassen.
Egal, wie sie sich  jetzt entscheiden, wir müssen jetzt an dieser Stelle weiterfahren um die Dünen von Corralejo zu besichtigen.
Verlassen Sie Corralejo in Richtung Süden und folgen Sie auf der FV-1 der Beschilderung nach Puerto del Rosario. Sie befinden sich nun auf der Küstenstraße, die sich mitten durch die gigantischen Dünen schlängelt. Auf einem der Parkplätze sollten sie noch stoppen und ein paar Meter in die Dünen hineinlaufen, um ein Gefühl für die gigantischen Ausmaße der Dünen zu bekommen, die unter Naturschutz stehen. Die Strände der Dünen mit den vielen Buchten, die Playa Corralejo ist vor allem bei FKK Anhängern sehr beliebt. Wir verlassen nun die Dünen und erreichen nach etwa 30 km Puerto del Rosario.

Puerto del Rosario

Inselrundfahrt Fuerteventura

Inselrundfahrt Fuerteventura

Puerto del Rosario ist seit 1860 die Hauptstadt und zugleich Handels- und Verwaltungszentrum von Fuerteventura. Bereits im Jahre 1428 findet Puerto del Rosario auf einer Seekarte Erwähnung. Zu dieser Zeit war die Bucht vor Puerto del Rosario allerdings nicht mehr als ein Ankerplatz für Handelsschiffe. Doch mit der Gründung der Stadt 1795 begann sich der Ort zu entwickeln.
Ob Sie in Puerto del Rosario einen Zwischenstopp machen möchten, überlasse ich Ihnen. Meiner Meinung nach bietet Puerto del Rosario nichts Sehenswertes, auch wenn im April 2011 die sanierte Fußgängerzone neu eröffnet wurde.
Meiner Meinung nach können wir Puerto del rosario ganz schnell wieder über die FV-2 nach Caleta de Fuste verlassen.

Caleta de Fuste

Caleta de Fuste - Castillo - Inselrundfahrt Fuerteventura

Caleta de Fuste – Castillo – Inselrundfahrt Fuerteventura

Etwas Verwirrung kann immer wieder bei dem Ortsnamen auftauchen, da Caleta de Fuste auch unter dem Namen Castillo bekannt ist. Caleta de Fuste ist neben Jandia einer der wichtigsten touristischen Orten auf Fuerteventura. An dem hübschen Yachthafen sehen Sie zwei mitteralterliche Festungsanlagen, die früher vor piratenangriffen schützen sollten. An dem breiten, weißen Strand herrscht eine entspannte Atmosphäre. Der Sand ist weiß und fällt flach ins Wasser ab. Der Sand für die Strände von Caleta de Fuste wurde einst importiert.
Wir fahren weiter Richtung Süden und erreichen nach etwa 5 km den kleinen Fischerort Las Salinas.

Salzgewinnungsanlage “Salinas el Carmen”

In Las Salinas befindet sich die ehemalige Salzgewinnungsanlage “Salinas el Carrmen“, die heute ein Freilichtmuseem ist. Wenn Sie sich dafür interessieren, wie noch bis 1980 Meersalz produziert wurde, gönnen Sie sich diesen Museumsbesuch.

Rückfahrt nach Jandia

Etwa 5 km nach Las Salinas verzweigt sich die Straße. Von nun an können Sie entscheiden, ob Sie direkt über die FV-2 zurück nach Jandia fahren, oder ob Sie noch Lust haben einen Abstecher zurück ins Inselinnere zunehmen. Dann wählen Sie die FV-50.
Wenn Sie die zweite Route wählen kommen Sie zunächst nach Antigua, der Stadt der Windmühlen. Von dort aus fahren Sie weiter über die FV-20 nach Tuineje, der Stadt, die sich einst sehr erfolgreich gegen Piratenangriffe geschlagen hat. Wenn Sie nun noch Lust haben können Sie noch einen Abstecher in die zweitgrößte Hafenstadt auf Fuerteventura, nach Gran Tarajal machen. Ansonsten biegen Sie einfach hinter Tuineje recht auf die FV-2 ab und treten die Heimreise nach Jandia an.

Fazit der Inselrundfahrt

Natürlich kann man an einem Tag nicht alle Orte auf Fuerteventura besuchen. allein unsere Routenbeschreibung ist für einen Tag schon fast ein Kraftakt. die Tour kann evtl auch auf 2 Tage aufgeteilt werden. Unsere Inselrundfahrt wird etwa 400 km sein. Wir möchten Ihnen nur einen Vorschlag für eine mögliche Autoroute unterbreiten. Da man sich auf Fuerteventura eigentlich nicht verfahren kann, machen Sie doch einen Ausflug auf eigene Faust. Die Landkarte, die Sie von Ihrer Autovermietung erhalten, ist völlig ausreichend, um sich zurecht zufinden.
Während Ihres Ausfluges sollten Sie aber auf jeden Fall mehr Zeit für Ajuy, El Cotillo und Corralejo einplanen.

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