Das malerische Fischerdorf Ajuy liegt etwa 2 Kilometer nordwestlich von Pájara, im Süden von Fuerteventura. Hier wurden einst blutige Kämpfe mit Piraten ausgetragen. Der Strand, der aus pechschwarzem Lavasand besteht, trägt daher den Beinamen „Playa de los Muertos“ – Strand der Toten.
Nicht weit von Ajuy entfernt ging Anfang des 15. Jahrhunderts der Normanne Jean de Béthencourt an Land, um Fuerteventura für die spanische Krone zu erobern. Seinen Spuren kann man heute auf einem angelegten Wanderweg entlang der Küste vor Ajuy bis in das Inland von Fuerteventura folgen.
Sie erreichen Ajuy über die FV-60. Es fahren auch Busse aus allen Urlaubsorten nach Ajuy

 

Bilder aus Ajuy

 

Strand von Ajuy

Ajuy besitzt schon einen sehr exotischen Strand. Der Sand ist Pechschwarz, so dass man bei großer Hitze fast nicht auf ihm laufen kann. Der Strand befindet sich in einer Bucht, die umschlossen ist von bizarren Felsformationen und so eine spektakuläre Kulisse bieten. Da sich nach Ajuy nur wenige Touristen verirren, ist es ein wirklich schönes und ruhiges Plätzchen. Das ursprüngliche Fuerteventura kann man in Ajuy noch erleben. Der Strand liegt direkt in dem kleinen charmanten Ort Ajuy, in dem nur etwa 100 Menschen leben.

 
 
 

Höhlen von Ajuy

Viele Besucher, die nach Ajuy fahren, kommen wegen der imposanten Kulisse die dieser Ort zu bieten hat. Letztlich vor allem, wegen der zwei sehensweten Höhlen von Ajuy. Wenn Sie sich am Strand befinden, beginnt der Weg zu den Höhlen von Ajuy zur rechten Hand. Die Höhlen sind wirklich absolut spektakulär anzusehen. Sie vsind ulkanischen Ursprungs – enstanden durch eine Luftblase in der Magma. Die beiden Höhlen sind begehbar und reichen fast 600 m in den Berg hinein. Über eine enge, in den Stein gehauene Treppe gelangen Sie hinab zu den Höhlen, die man während des Urlaubs auf Fuerteventura wirklich gesehen haben sollte! Mutige Urlauber wagen sich auch gerne mal weiter in die Höhlen von Ajuy vor. Sie sollten allerdings bedenken, dass es ratsam wäre, dann einen Kopfschutz zu tragen. Der Zugang zu den Höhlen ist, noch, kostenfrei.

 

Kalkbrennöfen von Ajuy

Auf dem Weg zu den Höhlen kommen Sie an zwei Kalkbrennöfen vorbei. Diese sind auch begehbar – doch leider von Touristen sehr verschmutzt. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier Kalk abgebaut und nach Gran Canaria verschifft. Der Kalk in Ajuy galt als besonders rein. Vor den Hählen sehen Sie eine Betonsäule, auf der früher eine Rutsche angebracht war, über die der Kalk auf Schiffe verladen wurde.

 
 
 

Deutscher U-Boot Hafen in den Höhlen von Ajuy?

Spekulationen um die Ajuy-Höhlen und die Villa Winter

Um die Höhlen von Ajuy werden einige Legenden gesponnen, die im direkten Zusammenhang mit der Villa Winter stehen. So soll Gustav Winter in Ajuy seinen U-Boot Stützpunkt im 2. Weltkrieg geplant haben und wohl teilweise auch umgesetzt haben soll. Glaubt man den Gerüchten, soll die deutsche Marine die Höhlen erweitert haben, um dort U-Boote zu reparieren. Schaut man sich die erste Höhle an, so sieht sie relativ naturbelassen aus. Bei der zweiten Höhle hingegen scheint es, als wäre sie bearbeitet worden. Ihre Maße sind quasi rechtwinklig und reichen weit in den Berg hinein. Hinzu kommen Spekulationen, wofür die Rohre dienten, die von oben in die Höhlen hineingehen. Einige Foren im Internet berichten, dass es in den 1950er Jahren in Ajuy Sprengungen gegeben haben soll … Wir überlassen es Ihrer Phantasie und Ihrer Neugier, sich mit diesem Thema weiter auseinanderzusetzen. Spekulationen um diesen angeblichen „U-Boot Hafen von Ajuy“ und um die Villa Winter in Cofete gibt es en masse.

 

Karte Ajuy

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