Bulgarien

Bulgariens spektakulären Bergen, Täler, die goldenen Strände und pulsierende Städte sind ein wahrer Touristenmagnet und ziehen in den letzten Jahren immer mehr Scharen von Touristen an.
Nach der Auflösung des Ostblocks hat Bulgarien so viele Veränderungen erlebt; ein wahrer  Bauboom begann in vielen der Städte und Urlaubsorte. Die Ferienregionen können inzwischen mit den etablierten westlichen  Ferienorten mithalten und locken zudem mit günstigeren Preisen und vielfach auch besserem Service.
Bulgariens schöne Strand- und Skigebiete sind schnell expandiert. Die Urlauber erwarten moderne Hotels und locken den teureren europäischen Reisezielen die Gäste weg. Die Städte haben den Staub der kommunistischen Ära abgeschüttelt und präsentieren heute ein lebendiges  und attraktives Bild, mit gepflegten Boulevards, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten und einem pulsierendem Nachtleben. Doch im Gegensatz zu den abwechslungsreichen und modernen Ferienorten haben sich viele Städte und Dörfer das authentische bulgarische Flair bewahren können; die bulgarische Gastfreundschaft und die reichen Folklore-Traditionen lernt man am besten in den kleineren Orten kennen.

Bulgarien: Geschichte

Bulgarien ist der älteste Staat in Europa, der noch seinen ursprünglichen Namen trägt, bereits seit 681. Im Mittelalter gelang es Bulgarien zu einem Imperium zu wachsen, um sich gegen bewaffnete Auseinandersetzungen mit Byzanz zu behaupten.
Ab 1350 versuchten immer wieder, Serben und Osmanen die Macht in Bulgarien zu übernehmen. Nach einem Aufstand im Jahre 1876, konnten sich die Bulgaren mit Unterstützung Russlands gegen die Türken durchsetzen und einen eigenen, unabhängigen Staat etablieren.
König Ferdinand war der dominierende Herrscher in der bulgarischen Politik bis zum Ersten Weltkrieg. Der populäre Bauernführer, Aleksandur Stambolyiski, setzte eine Reformbewegung in Gang, die bis 1923 dauerte, und einen Putsch des Königshauses zur Folge hatte. Mit König Boris wurde eine königliche-militaristische Regierung eingesetzt. Sowjetischen Truppen schafften 1944 die Monarchie ab und riefen die Republik aus.
Nach der Wende änderten sie mit den ersten freien Wahlen ab 1990 die Verhältnisse Bulgariens; die sowjetische Vormachtstellung verlor an Bedeutung. Dennoch wurde Bulgarien von Instabilität und Wirtschaftskriesen geplagt.
Erst ab dem Jahr 2001 stabilisierten sich die Verhältnisse. Bulgarien wurde NATO-Mitglied im Jahr 2004 und trat 2007 der EU.

Bulgarien: Religion

Die Mehrheit der bulgarischen Bevölkerung sind Christen, wobei die wichtigste Konfession die bulgarisch orthodoxe Kirche, mit einer Mitgliedschaft von 83% der Bevölkerung ist. Es gibt auch eine bedeutende muslimische Minderheit (13%) und eine kleine jüdische Gemeinde.

Bulgarien: Soziale Umgangsformen

Normale Höflichkeitsformen sollte selbstverständlich sein. Die normale Form der Begrüßung ist der Handschlag. Wird man nach Hause eingeladen, ist es üblich, ein kleines Gastgeschenk mitzubringen. Verpönt ist es jedoch, Geld zu schenken. Denken Sie daran, dass ein Kopfnicken „NEIN“ bedeutet und ein Kopfschütteln „Ja“.

Bulgarien Übersicht

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Land Republik BulgarienFlagge Bulgarien
Staatsform Parlamentarische Republik
geografische Lage Südosteuropa
Einwohnerzahl ca. 7,8 Mio.
Ethnien 84% Bulgaren, 10% Türken, 5% Roma, 1% andere
Religionen 86% orthodoxe Christen, 13% Muslime, 1% andere
Sprache Bulgarisch
Hauptstadt Sofia
Fläche 110.099 km²
höchster Berg Musala, 2.925 m Höhe
längster Fluss Donau, 470 km Länge
größter See Burgaser See, 28 km² Fläche
KFZ Kennzeichen BG
Landeswährung 1 Lew = 100 Stotinki
Zeitunterschied zur MEZ + 1h
internationale Telefonvorwahl +359
Netzspannung 230 Volt

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